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Bereits am 12. Dezember wurde mit der Vermessung der Felsrutschung begonnen. Ebenso wurden erste Kontrollen auf dem Messingsberg durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass sich im Kammbereich südlich und östlich der Rutschung weitere große Felsblöcke aus dem Gebirgsverband gelöst hatten. Diese Blöcke werden von mehrere Meter breiten und bis zu 30 m tiefen Spalten umgrenzt. Meßeinrichtungen, die entlang der Spalten installiert wurden, zeigen nach wie vor Gleitbewegungen der Scholle, die im mm-Bereich pro Monat liegen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Scholle kurz- oder mittelfristig ebenfalls beschleunigt nach Norden abrutscht.

Die Karte unten stellt die Gesamtsituation im östlichen Kammabschnitt des Messingsberges dar. Das nebenstehende Luftbild vermittelt dazu einen Eindruck von der Kammregion mit dem gelösten und rutschenden Block.


Karte des östlichen Kammabschnitts des Messingsberges. Der Bereich, aus dem sich die Rutschmasse am 11.12.04 gelöst hat, ist rot dargestellt ("abgerutschter Block"). Die umgebende, vom Felsverbund gelöste Scholle ("rutschender Block") ist orange unterlegt. Die begrenzenden Spalte (siehe Foto oben) ist als rote Linie eingetragen.