Startseite
Steinbruch Steinbergen
Der Bergrutsch
Hangsicherung
Impressum
im Auftrag der
Ereignis Umfeld Spalten Gleitfläche
Die Kluft im Korallenoolith, an der sich die Rutschmasse  vom Kamm abgelöst hat, Blickrichtung ist nach Westen.
Der Bergrutsch - Gleitfläche
Beim Blick von der Nordseite des Steinbruches aus stellt sich zunächst der Eindruck ein, dass die Geröllhalde der Rutschung bis an den verbliebenen Gebirgskamm reicht. Erst von der Kammhöhe oder vom Flugzeug aus ist erkennbar, das zwischen Geröllhalde und Kamm ein breiter freier Streifen liegt. Unter einer geringen Bedeckung mit Felsbrocken tritt hier die Schicht zutage, auf der der abgerutschte Block nach Norden geglitten ist. Nach Auswertung der verfügbaren Daten befindet sich diese Schicht stratigraphisch im Grenzbereich zwischen Heersumer Schichten und Korallenoolith (siehe®Geologie 2).

Die beiden Luftbilder rechts zeigen die Gleitfläche, einmal mit Blickrichtung nach Südosten (obere Aufnahme), zum anderen mit Blickrichtung nach Nordosten (unteres Bild). Auf diesem Foto ist auch die Südseite der abgerutschten Scholle zu erkennen. In deren unteren Teil ist der Gesteinsverband zum Teil noch erhalten.


Auch südlich des Kammes war die Gleitfläche in einer Spalte aufgeschlossen. Dort waren auch Harnische zugänglich (Foto oben), die von abrutschenden Block im Süden (siehe ®Umfeld) eingeritzt worden waren.