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Aufgaben westlicher Kamm  Frühwarnsystem 1 Frühwarnsystem 2 Wiederaufnahme
Die Südwand des Steinbruches in der Übersicht. MT: "Messingsberger Tiefenhöhle", V: ältere Vorschüttungen, J: "Jahrtausendblick"
Sicherung - westlicher Kamm 1
Das erste Teilgutachten von geo-international wurde den Fachbehörden und Vertretern der Politik am 10. 1. 2005, der Presse am 11. 1. 2005 vorgestellt. Es befaßte sich vorrangig mit der Standsicherheit des westlichen Kammabschnittes des Messingsberges (der Bereich zwischen der Felsrutschung und dem Vorfeld des Jahrtausendblicks, siehe Foto oben).
: Hintergrund:
Die Vorgeschichte des westlichen Kammabschnittes begann im Spätsommer 1995, als das Katasteramt Rinteln feststellte, dass sich ein Meßpunkt des Landesvermessungssystems auf dem Messingsberg verschoben hatte. Im Januar 1996 wurden auf der Kammhöhe offene Spalten mit Weiten von zum Teil über 50 cm entdeckt. Die größte dieser Spalten erhielt von Höhlenkundlern den Namen "Messingsberger Tiefenhöhle" (Fotos links und unten). Nähere Untersuchungen ergaben, dass sich eine Gebirgsscholle mit einem geschätzten Volumen von etwa 170.000 Kubikmeter langsam nordwärts verschob (siehe Karte unter ® westlicher Kamm 2). Zur Überwachung der Felsbewegungen wurden Messbrücken an den Spalten und vor der Steinbruchwand installiert und regelmäßig kontrolliert. Mitte 1997 erreichte dieser Gebirgsblock eine Geschwindigkeit von etwa 20 cm/Jahr. Auf Grundlage eines Standsicherheitsgutachtens wurden dann durch die zuständige Behörde in den Jahren 1997, 2000 und 2001 Vorsprengungen an der Steilwand angeordnet und von der NNG durchgeführt, um die ins Rutschen geratene Gebirgsscholle durch vorgeschüttete Felsmassen zu stabilisieren (V auf dem Foto oben).

Das Ergebnisdiagramm der zwischen Oktober 1997 und Dezember 2004 durchgeführten Distanzmessungen erhalten Sie hier

Für die gutachterlichen Aussagen zum westlichen Kammabschnitt bitte auf weiter klicken
Blick von Norden auf die Spalte der Messingsberger Tiefenhöhle