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Steinbruch Steinbergen
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Überwachung - Ergebnisse stabile Kammbereiche
Der nordwestliche Teil des Messingbergkammes wird von dem Gutachterbüro geo-international für die Standsicherheitsuntersuchungen in zwei Bereiche unterteilt. Beide Kammabschnitte - der Bereich des Jahrtausendblicks ganz im Westen sowie der daran angrenzende Abschnitt bis zur Messingsberger Tiefenhöhle - sind in der Karte oben grün umrahmt.

Das Bauwerk des Jahrtausendblicks (Teil der Erlebniswelt Steinzeichen Steinbergen) wurde in das Frühwarn-Messsystem integriert, um eventuelle Felsverformungen auch in diesem Bereich möglichst frühzeitig erfassen zu können. Extensometer 1 bindet direkt an das Bauwerk an (siehe Karte unter >> Frühwarnsystem 2 ). Im Sommer 2005 ist im Jahrtausendblick zusätzlich ein Pendellot errichtet worden, mit dem eventuelle Kippbewegungen des Bauwerks erfasst werden können, die durch Deformationen im Felsuntergrund verursacht werden könnten. Die Pendellot-Anlage ist ebenfalls in den Permanentmessbetrieb des Kontrollsystems eingebunden.
Aufgrund der technischen Überwachungseinrichtungen hält das mit dem Bergrutsch befasste Gutachterbüro geo-international die Nutzung des Jahrtausendblicks für unbedenklich. Deshalb teilte Gutachter Prof. Dr. Edmund Krauter mit:
"Nach dem derzeitigen geotechnischen Kenntnisstand besteht keine Gefährdung des Bauwerks Jahrtausendblick durch Felsdeformationen. Gegen die normale Wiederinbetriebnahme des Jahrtausendblicks (nach der Winterpause) bestehen deshalb aus geotechnischer Sicht keine Bedenken." 
Basierend auf dieser Einschätzung ist die Erlebniswelt Steinzeichen Steinbergen nach der Winterpause zu Ostern 2005 wieder eröffnet worden. Die seither laufende permanente Überwachung hat diese Aussage bestätigt. 
Der östlich angrenzende Bereich wird ebenfalls durch zwei Extensometer und eine Messbrücke überwacht.
Für beide Kammabschnitte kommt geo-international nach Auswertung der zweijährigen Messergebnisse und den ingenieurgeologisch-geotechnischen Untersuchungen zu dem Ergebnis, 
· dass für die Bereiche eine ausreichende rechnerische Standsicherheit der Abbauwand gegeben ist. 
· Bislang konnten keine messbaren Verformungen des Gebirges nachgewiesen werden.
· Durch Auflockerungen im Bereich der Abbauwand sind Felsausbrüche möglich. Durch die anhand von Steinschlagsimulationen ausgewiesene Schutzzone ist jedoch eine ausreichende Betriebssicherheit gegeben.