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Steinbruch Steinbergen
Der Bergrutsch
Überwachung
Hangsicherung
Impressum
im Auftrag der
Aufgaben Historie Frühwarnsystem 1 Frühwarnsystem 2
stabile Kammbereiche instabile Kammbereiche Wiederaufnahme
Gutachterliche Arbeitsfelder. 
Basis: Amtliches Luftbild von 2005, Quelle:
Überwachung - Aufgaben
Die NNG hat am 15. Dezember 2004 den renommierten Gutachter Prof. Dr. Edmund Krauter vom Büro geo-international mit umfassenden Untersuchungen zum Bergrutsch beauftragt. Prof. Dr. Krauter ist u.a. Vorsitzender der Forschungsstelle Rutschungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Sachverständiger für Geotechnik des Eisenbahn-Bundesamtes. Die Beauftragung erfolgte in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung und dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim.

Die Rutschung vom 11.12.2004 hat Auswirkungen auf das gesamte Steinbruchareal. Daher umfasst der Auftrag an den Gutachter ein breites Spektrum an Aufgaben. Neben der Ursachenforschung an der Rutschung liegt der Schwerpunkt bei der Erarbeitung eines Maßnahmenkataloges zur Sanierung der Rutschung sowie zur Sicherung des Steinbruches und seines Umfeldes. Die Karte oben veranschaulicht die Untersuchungsbereiche (von 1 bis 5 nummeriert), für die spezifische gutachterliche Aufgabenstellungen bestehen. Im Einzelnen sind dies
(1) Installation eines Frühwarnsystems sowie anschließende Überwachung
(2a)
(2b)
Standsicherheitsanalyse für den Untersuchungsbereich 1 „Jahrtausendblick“ Standsicherheitsanalyse für den Untersuchungsbereich 2 „Jahrtausendblick bis Messingsberger Tiefenhöhle“  
(3) Standsicherheitsanalyse und Sicherungsmöglichkeiten für den Untersuchungsbereich 3 „Westlicher Kammbereich“
(4a) Standsicherheitsanalyse und Sicherungsmöglichkeiten für den Untersuchungsbereich 4 „Restgebirge im Bereich der Rutschung“
(4b) Sicherung / Rekultivierung des Geröllfeldes der Rutschung
(5) Gefährdungseinschätzung für den weiteren Gesteinsabbau in den genehmigten Abbaubereichen im Osten des Steinbruches  
Die Norddeutsche Naturstein GmbH sieht es als Ihre Pflicht an, den durch den Gesteinsabbau bedingten Schaden am Messingsberg soweit wie möglich zu beheben und den Kamm des Berges vor allem im Hinblick auf das Landschaftsbild wieder herzustellen.
Ziel ist es, den Kamm dauerhaft zu sichern und für die zukünftigen Generationen nutz- und erlebbar zu machen.
Die NNG kommt damit der geltenden Verpflichtung nach § 5 (3) Pkt. 1 Bundesimmissionsgesetz nach. Diese besagt: „Genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten, zu betreiben und stillzulegen, dass auch nach einer Betriebseinstellung von der Anlage oder dem Anlagengrundstück keine schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft hervorgerufen werden können [...].“