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Die Schutzzonen und Abbaubereiche im Steinbruchareal
Überwachung - Wiederaufnahme
Auf Basis einer Verwaltungsverfügung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim vom 22. 3. 2005 wurde in begrenzten Abschnitten des Steinbruches wieder mit Arbeiten begonnen. Grundvoraussetzung dafür war die Inbetriebnahme des zwischenzeitlich installierten Frühwarnsystems zur Überwachung möglicher weiterer Felsbewegungen im westlichen Kammbereich. 
Im Hinblick auf die Arbeitssicherheit im Steinbruch wurden vom Gutachterbüro geo-international zwei Schutzzonen definiert (siehe Karte oben). In der Schutzzone 1 (dunkelgelb) unterhalb der Südwand ist das Arbeiten und Befahren im normalen Tagebaubetrieb weiterhin verboten. In der Schutzzone 2 (hellgelb) darf gearbeitet werden, solange durch das Frühwarnsystem keine alarmierenden Felsbewegungen gemeldet werden. 
Wiederaufgenommen werden durfte die Gesteinsgewinnung im Nordostabschnitt des Steinbruches (Abbaublock 3a in der Karte), da dort gemäß der gutachterlichen Bewertung keine Gefährdung durch Felsrutschungen besteht. Ein erster Schritt hierzu lag im Freiräumen zweier Fahrwege im mittleren Teil des Steinbruches, die noch von Geröllmassen des Bergrutsches bedeckt waren (in der Karte violett dargestellt). Auch diese Maßnahme wurde vorher gutachterlich untersucht. Demnach konnte der hier nur wenige Meter mächtige Felsschutt von den Fahrtrassen geräumt werden, ohne dass die Gefahr des Nachrutschens von Teilen des Geröllfeldes bestand. Notwendig war lediglich ein Abflachen der dabei entstehenden hangseitigen Böschungen entlang der Wegstrecken. 
Gemäß einer Mitteilung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim vom 1. 3. 2007 kann der Abbau auch in den östlichen Steinbruchbereichen wieder fortgestzt werden. 
Alle planerischen Schritte zur Wiederinbetriebnahme des Steinbruches erfolgten unter intensiver Begleitung durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim, das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und den Landkreis Schaumburg.