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Steinbruch Steinbergen
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Der Übergangsbereich von den Heersumer Schichten zum Korallenoolith, Ostwand
Steinbruch Steinbergen - Geologie 2: Schichtfolge
Im Steinbruch und seinem nahen Umfeld stehen Ablagerungen aus der Jura-Zeit an, die vom obersten Abschnitt des Ornatentons über die Heersumer Schichten und den Koralloolith bis in die untersten Teil des Kimmeridge reichen. 
Die Nordwand ebenso wie die teilweise abgerutschte Südwand werden vom Korallenoolith gebildet, der größtenteils aus geschichteten Kalksteinen, untergeordnet aus Kalksandstein- und Mergelsteinbänken  besteht. Im Zentrum des Steinbruches ist der Korallenoolith bereits abgebaut. Hier bilden die Heersumer Schichten den Felsuntergrund. Diese bestehen aus festem Kalkmergelgestein, welches durch geringmächtige, oft nur mm dicke Mergellagen getrennt werden. Der Übergang von den Heersumer Schichten zum Korallenoolith (siehe Pfeilmarkierung im Bild oben) ist stärker tonig-mergelig ausgeprägt. In diesem Horizont liegt die Kernproblematik für die Rutschungen am Messingsberg.
 
Foto rechts: Die Kalksteinfolge des unteren und
mittleren Korallenooliths an der Nordwand